20 stefan rodunerHeimliche Zeugen von Stefan Roduner

Ein scheinbar kleiner Fall für Privatdetektiv Leon Bevilacqua: keine Toten, keine Verletzten. Nur eine junge Frau, die einen älteren Mann bestohlen hat und der will nicht, dass die Frau ins Gefängnis muss. Er möchte sie zurück. Was zunächst wie ein modernes Märchen wirkt, wird plötzlich zum Horrortrip für Leon und seine Freundin. In diesem Moment schnappte Lavinia nach seinem kleinen Finger der rechten Hand, die er zum Kampf bereit nach ihr ausstreckte. Sie biss zu wie eine ausgehungerte Bulldogge. Der Kerl schrie auf wie ein Ferkel beim Todesschrei im Schlachthof. Seine Knie wurden weich. Märchenhaft und spannend bedrohlich und tödlich!

Stefan Roduner: An einem Sonntag, genauer gesagt am 11. September 1966, erblickte ich das Licht der Welt. Aufgewachsen bin ich im Zürcher Weinland. Nach der Schulzeit absolvierte ich eine Lehre als Offsetdrucker. Im Jahr 1999 zog es mich in eine andere Region. Ins Zürcher Unterland. Auch heute lebe ich noch in der Flughafenregion. Ich kenne nicht nur meine kriminellen Buchfiguren. Auch beruflich habe ich mit Menschen zu tun, die Straftaten begangen haben. Seit über 15 Jahren arbeite ich im Justizvollzug. In meiner Freizeit bestaune ich gerne die landenden und startenden  Flugzeuge. Tennis und Fussball haben in meinem Leben ebenfalls einen hohen Stellenwert. Und natürlich schreibe ich fleissig an meinen Regionalkrimis, die grösstenteils in meiner Wohnregion spielen.